War mal wieder echt stark auf der Starkenburg!
Abenteuerliches Young Panda-Camp bei Heppenheim
Eigene Bögen bauen, dazu Pfeile schnitzen, große und kleine Brücken konstruieren, auf Kisten klettern, unter Sternen schlafen, durch die Nacht wandern, eine Sternwarte besuchen: All dies konnten 47 Young Pandas während des Starkenburg-Camps in diesem Sommer ausprobieren und erleben.
Doch bevor die Wipfelstürmer die Bäume stürmen durften, erhielten sie eine Einweisung von Betreuer Michael und Lena. Wie immer mit viel Geduld und vor allem Spaß erklärten die beiden den Kids den Umgang mit Seil und Karabinerhaken, mit Abseilachter und Hüftgurt, bevor die Ersten die große Platane am Burgeingang erklimmen durften. Ein echter Höhepunkt des Camps.
Nicht weniger spannend war das Angebot von Basti und Vera, die zusammen mit den Kindern Seilparcours von Baum zu Baum bauten. Dabei stellten die beiden den schwindelfreien Akrobaten noch jede Menge knifflige Aufgaben, die nur im Team zu lösen waren: Zum Beispiel durch Spinnennetze schlüpfen oder Holzbrücken aus Brettern bauen, wie es vor über 500 Jahren bereits der berühmte Leonardo da Vinci schon tat.
Betreuer Jonas wiederum entführte die Young Pandas in die Welt von Robin Hood. Aus einem Haselnussstock einen brauchbaren Bogen zu bauen, mit einem pfiffigen Knoten einen tollen Handgriff herzustellen und Pfeile aus Schilf zu basteln, erforderte allerdings viel Geduld und Ausdauer.
Aber die Mühe war es wert. Denn am Tag des größten Bogenturniers aller Young Panda-Zeiten trafen die Pfeile der Kids öfter die Luftballons als die der Betreuer. Nächstes Jahr gibt es also eine Revanche!
Simon staunte nicht schlecht, als beim Kistenklettern ein neuer Rekord aufgestellt wurde: Bis zu 18 Wasserkästen wurden aufeinander gestapelt, bevor der meterhohe Turm wankte, einstürzte und die mutigen Kletterer mit viel Herzklopfen und stolzem Blick im Gurt baumelten.
Doch wie immer sind es die vielen kleinen, zum Teil nicht geplanten Aktionen, die ein Camp von Tag zu Tag zu dem machen, was es am Ende wird: Ein vielschichtiges und kunterbuntes, ein spannendes und bereicherndes Miteinander!
Dazu trugen die Young Pandas mit einer selbst organisierten Disco und einem grandiosen Fußballspiel gegen die Betreuer bei (welches diese übrigens gewannen. Olé, olé, olé, olé …). Die Betreuer hingegen inszenierten spontane Spielangebote und opferten sogar das Nutellaglas zum Frühstück.
So gingen sechs Tage ins Land und ins Herz. Dafür möchte ich mich bei allen bedanken und schwenke meinen Hut.
Torsten Jens,
Campleiter Starkenburg
P.S. Was würde Euch Frau Reichelt, die Herbergsmutter, wünschen? Eine schöne Schulzeit!

