Die Helden vom Binger Wald
Jede Menge Naturaction auf dem ersten WWF-Jugendcamp
Wie man es schafft, vier wunderschöne Tage und drei kurze Nächte mit zwei engagierten Teamleitern vom WWF und einer tollen Gruppe Jugendlicher in Worte zu fassen? Null Problem: Ein Erlebnis!
Im Binger Wald konnten Young Pandas im Alter von 13 bis 16 Jahren hautnah miterleben, wie ein Naturcamp der WWF-Jugend aussieht. Sie alle durchstreiften mit uns gemeinsam vier Tage lang das Biosphärenreservat und Weltkulturerbe Mittelrhein.
Wir stürmten steile Hänge auf dem Weg zu atemberaubenden Aussichtsplätzen und befuhren den Vater aller Flüsse mit einem Dampfer. Im Prinzenwald trotzten wir im selbstgebauten Camp Wind und Wetter, brutzelten leckere Bratkartoffeln und Pfannenbrot überm Feuer und stiegen auf verschlungenen Wegen so manche Klamm hinab zu den Rheinauen. Wir erlebten einen langen Abend mit Förstern auf dem Hochsitz und beobachteten dabei so manche Waldtiere – von der Hornisse bis zum Fuchs.
Während des ganzen Camps standen für alle TeilnehmerInnen Selbständigkeit und Eigenverantwortung an oberster Stelle. Dabei waren alle mit viel Spaß, Engagement und einer Menge kreativen Ideen voll bei der Sache. Darum:
Vorhang auf für die Helden vom Binger Wald! Dabei waren:
- Sebastian – seines Zeichens Skatspieler und nach diesen vier Tagen Bratkartoffelwender.
- Leoni – Expertin in Sachen Dreibeinaufbau und Fischkescher basteln.
- Johannes – ausgewiesener Pfeil- und Bogenbauer und Feuerentzünder.
- Ricarda – erfahrene Baumklettermeisterin, hatte immer alles im Griff.
- Magnus – Schnitzfreund und „Mausefallen-in-Wildschweinalarmanlagen-Umbauer“
- Solveig – für sie spielt die Musik nicht nur in Rom, sie sang nach Herzenslust auch am Lagerfeuer.
- Paul – Bratkartoffelschnitzer und Schlafsackzusammenroller.
- Jule – ausdauernde Wanderin und Organisationsprofi in Sachen Lebensmitteleinkäufe.
- Laura – führte die „Binger Kätzchen“ mit vollem Einsatz zum historischen Sieg beim Waldhockey gegen die eher zahnlosen Frankfurter Löwen.
- Simon – Architekt von Waldkugelbahnen und (nicht zahnloser) Kapitän der Frankfurt Löwen.
- Sarah – kann jetzt Holländer Käse mit einer Bohrmaschine in Schweizer Käse verwandeln.
- Philipp – Konservendosenofenbauer und Wildschweinliebhaber.
Ausgezeichnet für die besten Nebenrollen wurden:
- Anke – Erfolgstrainerin der „Binger Kätzchen“. Schneckenliebhaberin. Sie schaffte es beim Ansitz auf einer Kanzel ohne Unterbrechung für dreißig Sekunden ruhig zu bleiben.
- Michael – der Mann mit der Gitarre sorgte für entspannte Klänge am Lagerfeuer. Er ist seit Bingen Landschaftsmaler und war sicherlich schon vor dem Camp Knoblauchfan.
Vieles gäbe es noch zu berichten. Aber das meiste bleibt im Herzen und ist schwer mit Worten zu beschreiben. Daher endet hier der Bericht. Nicht ohne den Eltern für ihr Vertrauen zu danken und nochmals den Kids ein großes Kompliment zu machen: Ihr seid toll mit Euch und uns umgegangen! Ihr alle zusammen habt das Camp zu dem gemacht, was es wurde: Ein Erlebnis.
Wir schwenken unsere Hüte.
Torsten (Campleiter) und Michael (WWF Young Panda-Team)

