Daniel: Du hast recht, so was gibt es auch im Meer, das sind Unterwasserschutzgebiete. Dort darf nicht gefischt oder nach Öl gebohrt werden. Dort können Fische in Ruhe ablaichen, also ihre Eier ablegen. Solche Schutzgebiete gibt es bislang weltweit erst sehr wenige, viel weniger als an Land. Das wollen wir ändern.
Paddy: Hat Deutschland Meeresschutzgebiete?
Daniel: Ja, in der Nordsee und Ostsee. Die sind sogar schon ausgewiesen. Aber nur auf dem Papier, das ist die schlechte Nachricht. Wie diese Gebiete geschützt und kontrolliert werden, muss erst noch von Politikern genau festgelegt werden. Wir machen uns dafür stark, dass dies rasch geschieht.
Paddy: Dazu brauchst du bestimmt noch jede Menge Hilfe.
Daniel: Genau! Weil wir mit dem bisherigen Gesetzesentwurf nicht zufrieden sind, wollen wir unserer deutschen Bundesfischereiministerin Ilse Aigner zeigen, wie wir mit einem besseren Gesetz die Überfischung stoppen. Dazu rufen wir alle Young Pandas auf, ein eigenes Fischerei-Gesetzbuch zu erstellen (bzw. was konkret ihr plant).
Paddy: An Frau Aigner haben die Young Pandas ja schon ihren Protest gegen Beifang übergeben.
Daniel: Richtig, Paddy, und das hat auch was gebracht: Die Ministerin setzt sich jetzt nämlich so wie wir für ein Verbot von Beifang-Rückwürfen ein. Wir hoffen, dass sie jetzt ihre europäischen Kollegen auch davon überzeugt. Wenn das klappen würde, hätten wir schon viel erreicht.
Paddy: Daniel, ich danke dir für das Interview und drücke dir, uns den Fischen und den Meeren die Daumen. Also, Young Pandas: Helft zum zweiten Mal den Fischen und macht mit bei unserer Aktion!