Wie aus Kaulquappen

Frösche entstehen

Uuaaaaaah, schock, grusel: Aus dem freundlichen Gesicht wird langsam eine furchtbare Fratze.

So was hast du sicher schon mal im Kino gesehen. Das allmähliche Umwandeln einer Gestalt in eine andere nennt man Morphing. Was man für einen Kinofilm seit ein paar Jahren am Computer basteln kann, macht die Natur schon lange. „Metamorphose“ heißt der Verwandlungstrick im Tierreich. Hauptdarsteller ist der Frosch.

Im Frühjahr kannst du in Wasserlöchern, an Seen und stillen Bächen wieder das Naturwunder beobachten. Die aus den Millimeter großen Froscheiern, dem so genannten Laich, geschlüpften Larven wachsen nach einigen Wochen im Wasser langsam zu Kaulquappen heran.

Sie sind bis zu zwei Zentimeter lang und können schwimmen. Nach rund fünf Wochen kann man sehen, wie sie sich verändern: Jetzt sind kleine Hinterbeine gewachsen. Zwei Wochen später kommen Vorderbeine hinzu.

Gleichzeitig bilden sich die Kiemen für die Unterwasseratmung zurück, die Lunge für die Landatmung entsteht. Auch der Schwanz wird kleiner. Dann wird der Hornschnabel abgeworfen: Aus dem engen Kaulquappenmäulchen wird der breite Froschmund.

Simsalabim: Nach zwei bis drei Monaten ist aus der Kaulquappe ein etwa 15 Millimeter kleines Fröschlein geworden, das schnell an die Wasseroberfläche schwimmt, um seinen ersten Atemzug zu machen und an Land zu hüpfen. Und dann lernt es, statt Pflanzen Fleisch zu essen. Eben wie so mancher Alien im Kino ...

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