Seeigel

Die stacheligen Verwandten der Seesterne

Auch Seeigel haben ein Kalkskelett, das sie je nach Art kugelrund oder mehr oder weniger flach sein lässt – das in jedem Fall aber fünfstrahlig aufgebaut ist. Auf ihrem Körper haben sie Stacheln (manchmal giftige), die ihnen helfen, sich festzuhalten oder Feinde fernzuhalten. Schlaue Fische haben trotzdem Erfolg: Sie stupsen Seeigel so lange, bis diese hilflos auf dem Rücken landen.

Rund 950 Seeigelarten leben in allen Weltmeeren, verstecken sich gerne in Felsspalten in Küstennähe. Sie pflanzen sich genauso fort wie Seesterne. Seeigeleier gelten in Japan als Delikatesse.

Spannend: Seeigel sind ein Unterwasserhotel für Garnelen und kleine Fische. Die wohnen zwischen ihren Stacheln und fühlen sich so gut geschützt.

Seeigel sind „Weidetiere“ – sie grasen den Meeresboden mit einem speziellen Raspelapparat nach Algen ab.

Seeigelarten sind zum Beispiel:
• der Schwarze Seeigel, 10 Zentimeter groß, Mittelmeer und Ostatlantik;

• der Sanddollar, 10 Zentimeter groß, Australien und Indopazifik;

• der Bleistift Diademseeigel, etwa 30 Zentimeter, Indopazifik, Rotes Meer, Ostafrika, Hawaii, Polynesien;

• der Herzseeigel lebt auch in der Nordsee und im Wattenmeer.

Mehr Infos über andere Stachelhäuter gibt es hier:

Seegurken

Seesterne

Du möchtest den Seeigeln helfen? Kein Problem! Gemeinsam mit dem WWF und YOUNG PANDA kannst du dich für ihren Schutz einsetzen. Wie das geht, kannst du hier lesen: Jetzt helfen!