Wie der WWF

den Alpen hilft

Die Alpen haben Probleme:

• Weil unser Klima immer wärmer wird, tauen die Dauerfrostböden und schmelzen die Gletscher der Alpen. Seit ungefähr 1850 sind sie fast um die Hälfte geschrumpft.
• Immer mehr Gewässer werden zur Herstellung von Strom genutzt und verbaut. Die Flüsse werden begradigt und zwischen künstliche Flussufer gezwängt, wodurch die Gefahr von Überschwemmungen steigt.
• Immer mehr Straßen belasten die Bergwelt stark. Sie zerschneiden die Landschaft, die Autos und Lastwagen sorgen für Lärm und Luftverschmutzung.
• Immer mehr Skilifte und Ferienhäuser werden in den Alpen gebaut. In immer mehr Gebieten wird Ski und Snowboard gefahren. Dies stört Tiere und Pflanzen in ihrem Lebensraum und führt zum Rückgang von Arten.

Der WWF hilft den Alpen

Der WWF setzt sich dafür ein, dass
• der Klimawandel gebremst wird, damit die Gletscher nicht weiter abschmelzen,
• wilde Bäche und Flüsse wie die Ammer und die obere Isar geschützt werden und verbaute Gewässer wieder natürlich fließen können,
• Strom aus Wasserkraft nur umweltfreundlich gewonnen wird, ohne der Natur zu schaden,
• mehr Touristen naturfreundlich Urlaub machen können, ohne die Landschaft mit Lärm und Schmutz aus dem Straßenverkehr zu belasten oder Tiere zu verdrängen,
• Wolf, Luchs und Bär in den Alpen bleiben und sich wieder vermehren können.
• ökologische Landwirtschaft gefördert wird, um die Artenvielfalt in den Alpen zu bewahren.