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Nachhaltigkeit

Nicht gierig werden

Nachhaltigkeit: Noch so ein Wort, dass Naturschützer immer öfter benutzen – und seit neuestem auch Politiker. Trotzdem bedeutet es überhaupt nichts Langweiliges. Sondern: nur so viel zu entnehmen, wie wieder natürlich nachwachsen kann.

Paul ist mit den Young Pandas auf einem Naturcamp. Begeistert erforschen sie die Geheimnisse des Waldes, zusammen mit Sebastian. Der antwortet, wenn man ihn nach seinem Beruf fragt, mit: „Natur-Ranger“. Das klingt schon mal ganz schön nach Abenteuer, findet Paul. Sebastian arbeitet in einem Wald, der nachhaltig bewirtschaftet wird. „Wisst ihr, was das bedeutet: nachhaltig?“ fragt Sebastian. Hm, so genau kann das keiner beantworten. Darum beschließen die Young Pandas, bei den Leuten im nächsten Dorf nachzufragen. Nach kurzer Zeit kommen sie mit den verschiedensten Antworten zurück. 

Ein Mädchen erzählt zum Beispiel: „Wenn ich meine Handy-Karte auf einmal abtelefoniere, dann kann ich keinen mehr anrufen – bis ich mir eine neue Karte leisten kann. Darum teile ich mir das lieber ein und quatsche nicht ewig vom Handy aus.“

Der Inhaber der Pizzeria sagt: „Wenn ich Caprese mache, mit frischem Basilikum, kann ich nicht den ganzen Strauch abrupfen, dann ist er hin. Darum nehme ich immer nur ein bisschen, dann können immer wieder die zarten Blättchen nachwachsen!“ 

Ein kleines, molliges Mädchen platzt raus: „ Hier, guck, meine beste Freundin hat mir eine Tafel Schokolade geschenkt. Die ess’ ich nicht auf einmal, sondern jeden Tag nur ein Stück, dann hab ich länger was davon … das versuch‘ ich zumindest.“

Sebastian ist begeistert. „So habe ich das noch gar nicht gesehen. Aber es stimmt – für meinen Wald bedeutet Nachhaltigkeit, dass man immer nur so viele Bäume fällt, wie wieder nachwachsen können. So bleibt der Lebensraum Wald für alle Tiere bestehen, er kann auf Dauer natürlich wachsen und ich kann daraus Holz gewinnen.“ 

Nachhaltigkeit bedeutet also, dass man immer nur so viel von allem nehmen soll, wie unter natürlichen Umständen wieder nachwachsen kann. Dann ist nämlich danach noch ausreichend von allem da – für uns, unsere Umwelt und unsere Nachkommen. Für die sind nämlich die natürlichen Rohstoffe, wie zum Beispiel Holz genauso wie Fisch oder Wasser, Erdöl oder Erdgas,  sehr wichtig, damit für alle Lebewesen der Erde die Lebensgrundlage erhalten bleibt.