Auf die Kiesel ...

fertig, los!

Mach's mal wie die Goldsucher oder Geologen: Geh' den Steinen auf den Grund.

Auf geht’s zu eurem nächsten Bach – am besten da, wo es abwärts geht. Suche dir eine günstige Böschung, wo du nicht reinfallen kannst und wo das Wasser nicht zu tief ist. Als Steinejäger brauchst du: Ein Sieb, eine Lupe und einen Hammer.

1. Ertaste die Oberflächen: glatt und rund? Dann kommen die Kiesel von weit her. Eher eckig? Dann stammen sie aus der näheren Umgebung. Suche die rundesten und spiel` mit ihnen Boccia.
2. Steckt im Stein ein totes Tier? Kannst du Fossilien erkennen, also Figuren, die an Knochen, Blätter, Zähne oder sogar an ein Tier erinnern?
3. Oder glitzert es vielleicht? Dann könnte ein interessantes Mineral, vielleicht sogar ein toller Halbedelstein, drin stecken. Schlag mal rückwärtig (also nicht auf die Glitzerstelle)  mit dem Hammer drauf. Oft sind innen noch mehr Minerale versteckt.

Wenn du wissen willst, was für ein Fossil oder edles Mineral in deinem Stein steckt, musst du in einem Bestimmungsbuch nachschauen.

Untersuche auch mal den Sand: Tatsächlich gibt es einige Stellen in Deutschland, vor allem in den Alpen, aber auch in Nordhessen, im Harz, Schwarzwald und Bayerischen Wald, wo man mit etwas Glück echte kleine Goldkörnchen finden kann. Dazu muss man den Sand durchsieben – ein feines Küchensieb ist dazu ganz gut geeignet. Viel Glück!