So schützt der Wald

das Klima

Wir Menschen pusten über Schornsteine und Auspuffe viele Abgase in die Luft. Dadurch erwärmt sich allmählich unsere Lufthülle, die Atmosphäre.

So kann es zum Beispiel heftiger regnen oder zu längeren Trockenzeiten kommen und zugleich stärker stürmen. Wenn es wärmer wird, können sich außerdem manche Insekten leichter fortpflanzen, vermehrt Bäume anknabbern und so schädigen.

Weil Bäume nur langsam über Jahrzehnte wachsen, können sie sich auf diese Veränderungen nicht so rasch einstellen. Deshalb ist es wichtig, möglichst gesunde, artenreiche Wälder zu haben, die mit solchen Belastungen besser klar kommen können.

Große, vom Menschen in Deutschland gepflanzte Nadelwälder mit nur einer Baumart sind hingegen sehr anfällig für Stürme: Wegen ihrer flachen Wurzeln fallen sie leichter um. Außerdem können sich Borkenkäfer in den Nadelbäumen sehr stark ausbreiten und so ganze Waldflächen zerstören.

Wälder sind wichtige Klimaschützer. Neben den Bäumen selbst speichert auch der Waldboden Kohlenstoff aus der Luft. Wird der Waldboden zum Beispiel bei der Holzernte großflächig geschädigt, kann das Gas Kohlenstoff aus dem Boden in die Luft entweichen. Dort verbindet es sich mit Sauerstoff zu dem Gas Kohlendioxid. Dieses Kohlendioxid trägt dazu bei, dass sich die Lufthülle unserer Erde allmählich erwärmt. Wenn also möglichst viele Wälder erhalten bleiben und Kohlenstoff speichern, bremst das die Erderwärmung und schützt unser Klima.

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