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Umwelttipp:

Augen auf beim Fischekauf

Keinen Fisch aus Raubbau kaufen – wie geht das? Ganz einfach: Immer den WWF-Fischratgeber zum Einkaufen mitnehmen! Die superkleine Broschüre hilft dir und deinen Eltern, beim Einkauf den richtigen Fisch zu finden. Darin wird superleicht in Ampelfarben unterschieden:

• LECKER-GRÜN  zum Beispiel für Hering und Nordsee-Scholle mit MSC-Zeichen (unten steht, was das bedeutet) oder Bio-Lachs aus einer Zuchtfarm.

• VORSICHT-GELB bei Alaska-Seelachs aus dem Nordwest-Pazifik oder dem Kabeljau aus der östlichen Ostsee. Besser nicht so oft essen – nur wenn keine „grünen“ Fische da sind.

• HÄNDEWEG-ROT zum Beispiel bei Aal und Rotbarsch. Die sind alle überfischt oder es fällt zu viel Beifang an (das sind Meerestiere, die alle aus Versehen mitgefangen werden).

Auch das Bio-Zeichen ist ein Zeichen für guten Fisch: Es zeigt an, dass diese gezüchteten Fische nicht mit zu vielen Chemikalien und nicht zu vielen gefangenen Jungfischen aus dem Meer hochgepäppelt werden. 

Den WWF-Einkaufsratgeber Fisch kannst du ausführlich im Internet auf wwf.de lesen und hier für deinen nächsten Einkauf herunterladen und ausdrucken.

Warum MSC ein gutes Zeichen ist

 

MSC steht für Marine Stewardship Council. Das ist eine vom WWF mitgegründete Organisation, die genaue Regeln für einen Natur schonenden Fischfang entwickelt hat. Das heißt: Von einer Art nicht zu viel fischen. Und andere, bedrohte Arten nicht einfach als Beifang mitzufischen und dann tot über Bord zu werfen. Es bedeutet auch, dass beim Fang keine Korallenriffe zerstört werden.

Die Hersteller, die sich genau daran halten – und übrigens streng kontrolliert werden – bekommen für ihre Produkte das MSC-Zeichen. Fische und Fischprodukte mit dem MSC-Siegel könnt ihr deshalb mit guten Gewissen kaufen! Von Fischstäbchen bis Lachs gibt es inzwischen viele Produkte mit dem MSC-Zeichen.