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Umwelttipp:

So hilfst du den Mooren

Noch heute wird in Mooren Torf abgebaut – in manchen Ländern wie in Finnland wird er sogar noch verheizt. Damit verlieren wir wichtige Lebensräume seltener Tiere und Pflanzen.

Bei uns wird Torf als Gartendünger verkauft oder in Gartenerde oder Blumenerde gemischt. Denn der Torf macht die Erde noch lockerer und lässt sie mehr Wasser speichern.

Das ist für die meisten Gärten in Deutschland aber gar nicht nötig! Du kannst den Mooren helfen, wenn du beim Kauf von Blumentopferde oder Gartenerde darauf achtest, dass sie keinen Torf enthält! Das steht auf der Verpackung unter „Inhalt“.

Torfreicher Moorboden kann sich extrem mit Wasser vollsaugen. Entwässert man sie, bekommen die Moorböden Risse und trocknen aus.

Du kannst auch mithelfen, feuchte Wiesen und kleine Sümpfe in deiner Gegend zu erhalten. Frage mal bei deinem Biologielehrer oder deinen Eltern nach. Denn schon ganz kleine Moore sind für Feuersalamander, Frösche und andere Wasser liebenden Tiere ganz wichtige Lebensräume, wo sie sich besonders wohl fühlen.

Mehr über die Geheimnisse der Moore und welche Tiere dort leben erfährst du hier.