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Umwelttipp:

Schutzhügel für Käfer

Überall, wo Laub ist, Gebüsch, abgestorbenes Holz, ein lockerer Boden – kurz: wo es vielfältige Lebensräume gibt, da sind auch viele verschiedene Käfer. Je mehr Wälder oder Wiesen wir so naturnah halten, desto mehr Käfer gibt es auch.

Aber auch in deinem Garten kannst du Käfern helfen. Es geht ganz einfach: Schichte altes Holz, Laub oder einfach Gartenabfälle zu einem lockeren Haufen übereinander. Das mögen Käfer! Dort können sie geschützt vor Vögeln und Sonne an Holz knabbern, am Laub ihre Eier ankleben und sich im schattigen Boden verpuppen.Übrigens nicht nur sie: Oben kannst du im zugewucherten Hügel eine Weinbergschnecke entdecken.

Wenn du keinen eigenen Garten hast, bau’ doch einen solchen Käferhäufen mit deinen Mitschülern im Schulgarten. Und dann beobachte jede Woche, wie viel Käfer oder Puppen du am Rand des Haufens siehst. Vielleicht entdeckst du Maikäfer, Junikäfer oder Marienkäfer. Superspannend!

Mehr über Käfer erfährst du hier! Auf dem Bild unten siehst du einen Mulmbock. Er fliegt ab Juli und wird bis zu 5 Zentimeter groß. Ohne Fühler! Er legt seine Eier gerne in Nadelbaumholz oder Baumstümpfen ab.

Mehr über Käfer liest du hier.