Umwelttipps

für deinen Urlaub

Im Urlaub tolle Tiere und Natur erleben und dabei die Umwelt schonen geht total einfach: Wir haben dir die wichtigsten Tipps zusammengestellt.

Naturschützer wie du können auch im Urlaub eine ganze Menge Gutes für die Natur tun: Tiere beobachten, ohne sie zu stören. Und Energie und Wasser sparen genauso wie Zuhause. Das spart Rohstoffe und schont die Umwelt. Los geht's:

Wohnen und Essen

Tipp 1: Achte auf deinen Wasserverbrauch, wenn du in einer trockenen Gegend Urlaub machst. Zweimal am Tag zu duschen ist meist nicht nötig. Und beim Zähneputzen muss das Wasser nicht dauerlaufen – aber das weißt du sicher schon.

Tipp 2: Sei auch bei anderen Dingen nicht verschwenderisch. Brauchst du jeden Tag ein frisches Handtuch? Bestimmt nicht.

Tipp 3: Es müssen nicht immer Würstchen und Pommes sein. Probiere mal, was die Einheimischen so essen. Das stammt meist aus der Region und muss nicht von weither eingeflogen werden.

Tipp 4: Verzichte aber auf Speisen, die von gefährdeten Arten stammen – wie etwa Haien, Schildkröten, Walen oder Schlangen.

Tipp 5: Achte auch bei Fischen oder anderen Meerestieren darauf, dass du keine bedrohten Arten bestellst. Welche Arten o.k. sind, erfährst du aus dem WWF-Einkaufsratgeber Fisch. Hier kannst du ihn herunterladen.

Erleben

 

Tipp 6: Nutze mit deiner Familie Angebote, bei denen du die Natur erleben kannst, ohne ihr zu schaden. Macht zum Beispiel geführte Wanderungen oder Tierbeobachtungen mit erfahreren Rangern oder Wildhütern vor Ort. Dann erlebst du vielleicht auch so etwas Schönes wie etwa das Schlüpfen von Meeressschildkröten (Bild oben und unten).

 

Oder du siehst den Papageientauchern zu, wie sie aus ihren Nestern oben auf den Klippen kommen und sich ins Meer stürzen, um Fische für ihre Jungen zu fangen.

 

Oder du siehst Baummarder, die neugierig vorbei kommen, um die Krümel von deinem Picknick zu verspeisen. Wenn du leise bist und Abstand hälst, störst du die Tiere auch nicht.

Tipp 7: Ihr könnt auch zusammen Rad fahren oder einen Schiffsausflug machen. Dabei kannst du schwimmen, schnorcheln und ebenfalls jede Menge Tiere beobachten (Bilder unten).

Wichtig: Je mehr Menschen Naturparks, Nationalparks oder andere Schutzgebiete besuchen und in deren Nähe Urlaub machen und dafür Geld ausgeben, desto mehr lohnt es sich für die Menschen in der Region, auf ihre intakte Natur auch gut aufzupassen.

Tipp 8: Wenn du am Meer bist: Schau' mal nach, welche Tierarten es am Strand, unter Wasser oder im Watt gibt. Welche sind heimisch, welche sind Aliens? Frage den örtlichen Naturranger oder vergleiche deine Funde und Beobachtungen mit der Übersicht im lokalen Naturzentrum.

Tipp 9: Das hier solltest du nicht tun, weil es der Natur schadet:
• In Schutzgebieten querfeldein wandern oder abseits der Wege Mountainbike fahren.
• Extremsport wie zum Beispiel Offroadtouren, Gleitschirmfliegen oder Freeclimbing in Schutzgebieten, denn es verbraucht viel Energie und stört Tiere.
• Dich nahe an die Nester von Meeresschildkröten an den Strand legen.
• Korallen abbrechen.
• Zweige von Bäumen abrupfen oder Pflanzen zertrampeln.
• Müll am Strand oder sonstwo hinterlassen.

So wie auf diesem Bild soll es bitte an keinem Strand aussehen!

Tipp 10: Die richtigen Andenken nach Hause nehmen
Auch so hilfst du Tieren und Pflanzen. Schau' mal hier!