Young Pandas übergeben Gesetzbuch

an Fischereiministerin Ilse Aigner

Das war schon etwas Besonderes, als am 6. Juni sechs Young Pandas die Bundesministerin Ilse Aigner in Berlin besuchten. Nicht einfach so: Sie hatten im Namen aller Young Pandas etwas mitgebracht, das sie Frau Aigner übergeben wollten – ein buntes Gesetzbuch für eine nachhaltige Fischerei.

Ein richtig tolles Kunstwerk ist es geworden, was mehr als 400 Young Pandas, Kindergärten und Schulklassen gemalt und gebastelt haben. Alle wollen damit den Meeren und ihren Bewohnern helfen. Es ist ein ganz dickes und lautes "Hallo" an die Ministerin, damit sie sich noch stärker als bisher dafür einsetzt, dass unsere Meere nicht mehr überfischt werden.

Denn in den Meeren werden mehr Fische gefangen, als nachwachsen können. Deshalb forderte der WWF die Europa-Politiker auf, endlich die Überfischung der Weltmeere zu stoppen. Nicht nur mit den Kunstwerken der Young Pandas, sondern zum Beispiel auch mit fast 28.000 Unterschriften von Erwachsenen.

Die gute Nachricht: Es wird eine neue Fischereipolitik geben. Dafür hat sich besonders Frau Aigner eingesetzt. Sie und die anderen europäischen Fischereiminister haben sich Ende Mai darauf geeinigt, dass ab dem Jahr 2020 nur noch so viele Fische gefangen werden sollen, wie natürlich nachwachsen können.

Aber ganz streng sind diese Regeln noch nicht, deshalb ist der WWF damit auch noch nicht zufrieden und wird weiter darauf drängen, noch mehr für unsere Meere zu tun. Aber: Ein wichtiger Anfang ist gemacht, die Überfischung zu bremsen.

 

Hier eine kleine Auswahl der vielen Young Panda-Kunstwerke

Mehr zum Thema Überfischung liest du im Young Panda-Aktuell 11/2012. Schnupper' mal rein. Das Interview mit WWF-Experten Daniel findest du auch hier.

Johanna hat sich besonders viel Mühe gegeben, Respekt! (klick mal drauf).