Actiontipp

Mehr Spaß im Schnee

Wenn zum ersten Mal ordentlich Schnee gefallen ist, hält dich keiner in der Bude. Dann Stiefel an und nichts wie raus und herumtoben! Was kannst du nicht alles Tolles anstellen – hier ein paar Tipps von uns ...

1.    Schneekünstler werden: Was Jan im Schnee gebaut hat, kannst du bestimmt auch: Trau dich mal zum Beispiel an einen richtigen Schneedrachen mit spitzen Ohren und Zacken auf dem Rücken. Solche Kleinteile halten ganz gut, wenn du – Supertrick der Profis – mit einem Holzmesser den Schnee wie Knete modellierst und anschließend mit einer Wassersprühflasche nachhilfst. So vereist die Oberfläche schnell und deshalb hält Deine Skulptur nachher auch länger.

Na gut, Jan hatte nicht so viel Geduld mit seinem Drachen. Das Ergebnis siehst du unten ...

Wir haben aber noch andere Tipps. Zum Beispiel:

2.    Mit Schneebällen auf einen Luftballon werfen: Die Mitspieler werden in zwei Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe hat eine Grundlinie, eine Art „Tor“ im Schnee. Der Abstand zwischen beiden beträgt etwa 15 Meter. In der Mitte des Spielfeldes wirft der Schiedsrichter einen Luftballon in die Höhe. Sofort beginnen die Spieler, den Luftballon zu bewerfen. Ziel ist es, den Ballon hinter die Grundlinie des Gegnerfeldes zu bringen. Die Gruppe, die das schafft, hat gewonnen.

© WWF

3.    Eine Schneehöhle bauen: Mit einer Gartenschaufel einen Schneehaufen zusammenschieben und von allen Seiten gut festklopfen. Von der Seite ein Loch hineinbuddeln, aber nicht zu weit, die Wände müssen ausreichend dick bleiben, damit die Höhle nicht einkracht.

Von außen kannst du noch ein Guckloch hineinbohren. Den Innenraum dann mit einem alten Teppich ausstaffieren. Und dann, wenn es dämmert, ein Teelicht anzünden. Supergemütlich!

O.k., der Junge auf dem Bild ist noch nicht so weit mit dem Buddeln ...

4.   Den verschneiten Wald erkunden: Im Tiefschnee ist ein Wald völlig anders als sonst. Der Boden ist verschwunden, auch viele Büsche. und die Wege kannst du nur erkennen, wenn vor dir schon jemand gelaufen ist. Also los, teste mal aus: Wie tief geht es rein in den Schnee? Und welche Tierspuren kannst du entdecken? Hoffentlich hast du feste Stiefel und Schneehosen an, sonst gibt es rasch nasse und kalte Füße ...

5.   Spuren entdecken: Im Winter kannst du sehen, wo die Tiere entlang gelaufen sind und ihren Weg verfolgen wie ein Detektiv. Du kannst sogar ganze "Straßen" finden, auf denen Vögel, Kaninchen oder Rehe durch den Schnee getrippelt, gehoppelt und gestapft sind. Vielleicht entdeckst du sogar ganz geheimnisvolle Spuren. Dann mach ein Foto von ihnen und zeig sie deinem Bio-Lehrer.

6.   Und natürlich einen Schneemann bauen: Eine Schneekugel im Schnee rollen, bis sie dir groß genug ist. Festklopfen und zwei weitere kleinere Schneekugeln obendrauf. Für das Gesicht kannst du alles mögliche verwenden – von Schnee über Karotten bis zu Hölzern und Steinen. Und als Arme sind Äste oder Besenstiele ideal.